Zweifamilienhaus
Freiburg
Baden-Württemberg
791 K 69/25

Wohnhaus mit Nebengebäuden

Schwarzwaldstraße 94, 79189 Bad Krozingen

Auktionsdaten

Verkehrswert
1.980.000 €
Versteigerungstermin
Mittwoch, 18. November 2026 um 09:00
Gericht
Freiburg
Aktenzeichen
791 K 69/25

Hinweis zum Bietverfahren: Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft; Sicherheitsleistung sofort in Höhe von 10 % des Verkehrswerts, Barzahlung ausgeschlossen; Bietvollmachten müssen öffentlich beglaubigt sein.

Objektdaten

Objektart
Zweifamilienhaus
Grundstücksfläche
2.485 m²
Wohnfläche
300 m²
Wohneinheiten
2
Preis/m²
6.600 €/m²
bezogen auf die Wohnfläche
Zustand
Sanierungsbedürftig

Sanierungshinweis: Keine Umbauten oder Modernisierungen bekannt; Elektroinstallation nicht zeitgemäß, überwiegend einfachverglaste Holzfenster.

Naturgefahren

Hochwasser

nahe bekannter Zone

76 m Entfernung

EU Flood Risk Areas, geprüft am 18. Sept. 2026 Quelle ↗

Waldbrand

außerhalb bekannter Zone

52.378 m Entfernung

Copernicus EFFIS MODIS Burnt Area, geprüft am 18. Sept. 2026 Quelle ↗

Externe Markt- und Naturgefahrendaten ersetzen keine amtliche Prüfung oder Due Diligence.

Ausstattungsmerkmale

Denkmalschutz

Balkon

Keller

Garten

Garage

Stellplatz

Dachgeschoss

Vermietet

Heizung

Elektroheizung, ergänzend Schwedenöfen und Kachelofen

Dusche

Bauweise

Massivbau aus Mauerwerk und Bruchsteinmauerwerk, teilweise ausgemauertes Fachwerk, Holzbalkendecken, Satteldach mit Falzziegeln

Beschreibung

Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft soll am Mittwoch, 18. November 2026 um 9:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Freiburg im Breisgau, Sitzungssaal XIV, Bismarckallee 2, 79098 Freiburg öffentlich versteigert werden: Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Wohnhaus mit Nebengebäuden. Besichtigung: Das Objekt wurde am 18.12.2025 im Rahmen einer Ortsbesichtigung in Augenschein genommen. Das Wohnhaus mit Innenbereichen, Keller, Dachgeschoss, Außenanlagen sowie die vorhandenen Nebengebäude wurden visuell besichtigt; die Bewertung stützt sich ergänzend auf behördliche und grundstücksbezogene Unterlagen. Gebäude Das Hauptgebäude ist ein freistehendes, historisch geprägtes Wohnhaus mit Ursprungsbaujahr ca. 1731 und Denkmalschutz. Es ist teilunterkellert und umfasst Erdgeschoss, Obergeschoss sowie ein teilausgebautes Dachgeschoss. Die Bruttogrundfläche beträgt rund 594 m². Im Gebäude befinden sich zwei Wohnungen mit jeweils separaten Hauseingängen. Die Grundrissstruktur ist unregelmäßig und historisch geprägt; Geschosshöhen, Raumzuschnitte und Erschließung weichen deutlich von heutigen Standards ab. Die lichten Raumhöhen liegen nur bei ca. 1,86 m bis 2,25 m. Im Kellergeschoss sind beidseitig Gewölbekeller vorhanden, erschlossen über überdachte Außentreppen. Im Erdgeschoss bestehen im linken Gebäudeteil zwei Zimmer, Küche und Hauswirtschaftsraum sowie ein Zugang zur rechten Einheit. Die rechte Einheit verfügt im Erdgeschoss über Eingangsbereich mit Küche, Zimmer und Duschbereich. Im Obergeschoss befinden sich Flur, mehrere Zimmer und ein Bad. Das Dachgeschoss umfasst Flur, zwei Zimmer, Bad, Balkon und Speicherflächen. Die Belichtung ist aufgrund der Fensterstruktur und des historischen Zuschnitts insgesamt brauchbar, die Besonnung laut Lageanalyse durchschnittlich. Das Gebäude ist massiv mit Mauerwerk, Bruchsteinmauerwerk und teilweise ausgemauertem Fachwerk errichtet; die Decken bestehen aus Holzbalkenkonstruktionen. Das Satteldach ist mit Falzziegeln gedeckt. Umbauten und Modernisierungen sind nicht bekannt. Der bauliche Zustand ist sehr schlecht, mit erheblichem Instandhaltungs- und Sanierungsstau, Holzwurmbefall an Holzkonstruktionen, Schäden an Putz- und Oberflächen sowie technisch veralteter Ausstattung. Energetisch weist das Gebäude einen sehr niedrigen Standard auf. Der Denkmalschutz begrenzt bauliche Veränderungen und erschwert wirtschaftliche Sanierungen erheblich. Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Wohnhaus innerfamiliär vermietet. weitere Gebäude Auf dem Grundstück befinden sich zusätzlich mehrere Stall- und Scheunengebäude. Diese sind nicht Teil des Kulturdenkmals und können aufgrund vorliegender Abbruchgenehmigung grundsätzlich zurückgebaut werden. Ein eigener Wertansatz erfolgte nicht; sie wurden wirtschaftlich eher im Zusammenhang mit dem Entwicklungs- und Freimachungspotenzial des Grundstücks betrachtet. Zum Wertermittlungs-Stichtag waren diese Nebengebäude als untergeordneter Bestandsbestand vorhanden. Objekttyp: Wohnhaus Wohnfläche: 300 m² Grundstücksfläche: 2485 m² Heizungsart: Elektroheizung Objektzustand: sanierungsbedürftig Baujahr: 1731 Verfügbarkeit: vermietet Merkmale: Denkmalschutz, Balkon, Keller, Garten/-mitbenutzung, Garage, Stellplatz, Speicher/Dachboden, Dusche Ausstattung: Dachform/Dachdeckung: Satteldach in zimmermannsmäßiger Holzkonstruktion, gedeckt mit Falzziegeln; Entwässerung über außenliegende Rinnen und Fallrohre aus Zinkblech Heizung/Warmwasser: Elektroheizung; ergänzend Schwedenöfen und Kachelofen, also überwiegend Einzelraumbeheizung ohne zentrale moderne Heizungsanlage; Warmwasserbereitung über Elektroboiler Elektroinstallation: Standardinstallation, teils sichtbar nachgerüstet und teilweise auf Putz geführt; ohne ersichtliche Modernisierung, nicht zeitgemäß Fenster: überwiegend einfachverglaste Holzfenster, daneben 2 bis 3 doppelt verglaste Kunststofffenster Sanitär: im Erdgeschoss Dusche, WC und Waschbecken; im Obergeschoss Dusche (nicht benutzbar) und WC; im Dachgeschoss Dusche, WC und Waschbecken; insgesamt einfache funktionale Ausstattung Böden: Holzdielen in Wohnräumen und historischen Bereichen, Fliesen in Nass- und Funktionsräumen, Laminat in einzelnen Räumen Türen: Holz- und Holzfertigtüren, hölzerne Treppenanlage Balkon: Holzbalkon im Dachgeschoss Lage: Das Objekt liegt in Bad Krozingen, Ortsteil Oberkrozingen, mit ca. 21.755 Einwohnern, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg. Die Mikrolage ist eine sehr gute Wohnlage in einem gewachsenen, überwiegend wohnbaulich geprägten Bereich mit dörflich-historischem Charakter. Die Nachbarschaft besteht aus aufgelockerter Bebauung mit Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern sowie einzelnen historisch geprägten Bestandsgebäuden. Das Objekt liegt an einer innerörtlichen Erschließungsstraße mit geringer bis mäßiger Verkehrsbelastung; laut Lageanalyse besteht eine leichte Lärmbelastung. Östlich schließen landwirtschaftlich genutzte Flächen an, was eine offene Randlage innerhalb des Siedlungsbereichs bewirkt. Kindergarten, Ärzte, Zahnarzt, Apotheke, Einkaufsmöglichkeiten und Busanbindung sind in kurzer Distanz vorhanden. Ein Bahnhof befindet sich ebenfalls in fußläufiger bis kurzer Entfernung; die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist sehr gut, die Fernverkehrsanbindung über den ICE-Bahnhof Freiburg gut. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist ebenfalls gut erreichbar. Das Grundstück ist ca. 2.485 m² groß, polygonal zugeschnitten sowie annähernd eben und horizontal. Zugang und Zufahrt erfolgen direkt von der Straße. Die Flächen sind teils unbefestigt oder bituminös befestigt; vorhanden sind Rasenflächen, Hecken, Sträucher und Baumbewuchs. Das Grundstück ist an Wasser, Strom und Kanal angeschlossen. Planungsrechtlich liegt es im unbeplanten Innenbereich nach § 34 BauGB; wegen der großen Fläche erscheint eine ergänzende Bebauung bzw. Teilung grundsätzlich denkbar. Für Teile des Grundstücks besteht eine wertneutrale Abstandsflächenbaulast. Objekt: denkmalgeschütztes Wohnhaus (Baujahr ca. 1731) mit Nebengebäuden auf Flurstück 323 (2.485 m²) in Bad Krozingen. Das freistehende Hauptgebäude ist teilunterkellert und umfasst Erdgeschoss, Obergeschoss sowie ein teilausgebautes Dachgeschoss mit zwei Wohnungen und separaten Hauseingängen. Wohnfläche 300 m², Bruttogrundfläche ca. 594 m². Der bauliche Zustand wird als sehr schlecht beschrieben: erheblicher Sanierungsstau, Holzwurmbefall, veraltete Elektro- und Heizungstechnik, überwiegend einfachverglaste Fenster und sehr niedriger energetischer Standard. Umbauten oder Modernisierungen sind nicht bekannt; die lichten Raumhöhen liegen bei ca. 1,86 bis 2,25 m. Zum Stichtag war das Wohnhaus innerfamiliär vermietet. Die Stall- und Scheunengebäude sind nicht Teil des Kulturdenkmals; eine Abbruchgenehmigung liegt vor. Ihnen wurde kein eigener Wertansatz zugeordnet. Der Verkehrswert beträgt laut Gutachten 1.980.000 €, Wertermittlungsstichtag 18.12.2025.

Mängel

  • Erheblicher Instandhaltungs- und Sanierungsstau
  • Holzwurmbefall an Holzkonstruktionen
  • Schäden an Putz und Oberflächen
  • Technisch veraltete Ausstattung und nicht zeitgemäße Elektroinstallation
  • Sehr niedriger energetischer Standard
  • Lichte Raumhöhen nur ca. 1,86 bis 2,25 m
  • Dusche im Obergeschoss nicht benutzbar

Belastungen

  • Wertneutrale Abstandsflächenbaulast für Teile des Grundstücks
  • Vermietung (innerfamiliär) zum Wertermittlungsstichtag

Bodenrichtwert

Kein Bodenrichtwert aus der Anzeige bekannt.

Bau & Instandhaltung

Massivbau aus Mauerwerk und Bruchsteinmauerwerk, teilweise ausgemauertes Fachwerk, Holzbalkendecken, Satteldach mit Falzziegeln

Lage

Sehr gute Wohnlage in dörflich-historisch geprägtem, überwiegend wohnbaulichem Bereich; aufgelockerte Bebauung, leichte Lärmbelastung, östlich angrenzend landwirtschaftliche Flächen; Infrastruktur und

Rechtliche & planerische Hinweise

Denkmalschutz
Denkmalschutz (Kulturdenkmal); begrenzt bauliche Veränderungen und erschwert wirtschaftliche Sanierungen erheblich. Die Stall- und Scheunengebäude sind nicht Teil des Kulturdenkmals.
Bauleitplanung
Unbeplanter Innenbereich nach § 34 BauGB; ergänzende Bebauung bzw. Teilung grundsätzlich denkbar.

Flurstücke

  • Flurstück 3232.485 m²Gebäude- und Freifläche, Landwirtschaftsfläche

Erwerbsgebühren (EUR)

Schätzung der Erwerbsnebenkosten für den Zuschlag — ersetzt keine steuerliche/rechtliche Beratung.

Grunderwerbsteuer
5 % (Baden-Württemberg)
99.000,00 €
Gerichtskosten (Zuschlagsbeschluss)
5.219,00 €
Grundbuchkosten (Eigentumsumschreibung)
3.335,00 €
Zinsen ab Zuschlag (§ 49 ZVG, 4 % p.a.)
30 Tage
6.509,59 €
Maklerprovision
entfällt bei ZVG — kein Kaufvertrag nötig
0,00 €
Notarkosten
entfällt bei ZVG — kein Kaufvertrag nötig
0,00 €
Gesamt-Erwerbsnebenkosten
114.063,59 €
Gesamtkosten (Bargebot + Nebenkosten)
2.094.063,59 €

Kein Kaufvertrag nötig bei einer Zwangsversteigerung — daher entfallen Maklerprovision und Notarkosten, anders als beim freihändigen Kauf.

Sicherheitsleistung

Gemäß §§ 67–70 ZVG kann im Versteigerungstermin für ein Gebot Sicherheit verlangt werden. Die Sicherheit beträgt in der Regel 10 % des Verkehrswertes und ist sofort zu leisten. Barzahlung ist ausgeschlossen; Bietvollmachten müssen öffentlich beglaubigt sein.

Standort, Umgebung & Infrastruktur

Orte in der Nähe

Für diesen Standort liegen noch keine externen Standortdetails vor.

Freizeit & Tourismus

sehr gut
Skigebiet
10,9 km
sehr gut
Badestelle
975 m
sehr gut
Wanderwege
1,6 km
sehr gut
Touristische Betriebe (10 km)
171
sehr gut
Sehenswürdigkeiten (30 km)
1141
sehr gut

Automatisch aus OpenStreetMap-Daten im Umkreis berechnet — kein Ersatz für eine eigene Vor-Ort-Prüfung.

Quellen & Haftungsausschluss

Alle gemachten Angaben ohne Gewähr. ImmoHammer übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der dargestellten Informationen.

Bekanntmachung (Original) ↗